creating outfits

Fashion

Wir kennen das doch irgendwie alle: man steht morgens auf, sowieso viel zu müde und verplant um einen klaren Gedanken fassen zu können, und dann sieht man sich in seinem Kleiderschrank um und findet absolut nichts anzuziehen. Komisch eigentlich, denn es ist ja nicht so, als hätte man nicht genügend Teile im Schrank (meistens sind es eher zu viele). Das Problem ist glaube ich, dass es einem oft schwer fällt Outfits zu erstellen, zu kombinieren. Manchmal schaue ich mir YouTube Videos zu Outfits, Style und all dem Kram an und finde es echt interessant, wie andere dieses first world problem angehen. Deswegen teile ich heute mal meine besten Tipps zum Kombinieren mit dir.

Zu allererst noch eine kleine Vorwarnung: Vielleicht scheint es manchmal so, als würde ich eine viel zu große Sache aus Kleidung machen, aber ich liebe es Mode zu einer Wissenschaft zu erheben! Mehr dazu, warum ich das tue und wieso du es vielleicht auch mal versuchen solltest, hab ich in Rote Lippen, Mut und Stil geschrieben.

Mein Faible für Listen geht weiter, hier kommen meine top fünf Outfit-Tipps:

1 Behalte den Überblick. Um Morgens nicht total überwältigt von einem überquillendem Kleiderschrank zu sein, hilft es unglaublich, wenn du ganz genau weißt, welche Teile sich eigentlich darin befinden. Probier doch mal, jedes Teil in deiner kleinen Sammlung auswendig aufzuzählen. Wenn du alles im Kopf hast, dann kannst du schon überlegen, was du anziehen wilst, ohne erst alle Stapel durchsehen zu müssen. (Zu viele Klamotten zum auswendig lernen? Hier gehts zu meinem Ausmiste-Beitrag). Ich räume außerdem die Sachen, die ich zur jeweiligen Jahrszeit auf keinen Fall brauche, komplett weg. Aus den Augen, aus dem Sinn.

2 Das Wetter checken. Nichts ist blöder, als mit dem langen, leichten Flatterkleid plötzlich im Regen zu stehen, deswegen schaue ich fast jeden Tag erstmal wie das Wetter wird. Dieser Tipp klingt jetzt zwar sehr banal, aber er hilft und es fallen wahrscheinlich schon mal ein paar Teile weg, wenn du weißt, dass es mittags 26 Grad haben soll.

3 Unten anfangen. Neulich ist mir aufgefallen, dass ich mit meinen Outfits meistens unten anfange. Ich überlege zuerst welche Hose, welches Kleid oder welchen Rock ich anziehe, ich lege zuerst fest, wie meine Beine aussehen sollen. Und das ist viel praktischer als andersherum anzufangen. Warum? Erstens haben wir meistens nicht so viele Unterteile wie Oberteile, das bedeutet, es gibt schonmal generell weniger Auswahl. Zweitens kann man zwar viele Oberteile miteinander kombinieren, aber man würde nie eine Hose unter einen Rock anziehen, oder ein Kleid über den Jumpsuit (Strumpfhosen zähl ich jetzt hier nicht mit). ISt das Unterteil erstmal ausgesucht, dann überlege ich, welche Oberteile passen und auf was ich an diesem Tag Lust habe, mit einem Blick aufs Wetter natürlich.

4 Aufschreiben und Fotografieren. Fürs Outfits dokumentieren wurde ich ehrlich gesagt schon oft als lächerlich abgestempelt, aber egal, ich finde das prima! Das „Dokumentieren“ von Outfits hat zwei Vorteile. Zum einen weiß man, wie oft man ein Teil in den letzten zwei Tagen oder Wochen schon an hatte. Das ist mir persönlich schon immer ganz wichtig, damit ich auch bewusst durchwechsle und alles in meinem Schrank wirklich anziehe. Zum anderen ist es natürlich auch praktisch, wenn man an einem Tag mal gar keine Ahnung hat, was man anziehen möchte. An solchen Tagen schau ich gerne mal in meine Outfit Liste von letzem Monat und suche mir dort eine Kombi aus. So eine Liste schreibe ich wöchentlich in mein Bullett Journal.

5 ein capsule wardrobe. Der capsule wardrobe, die Königsdisziplin des Outfit kreierens, wie ich finde. Ich hab schon mal in einem älteren Beitrag von diesem Konzept geschwärmt und kann nur noch mal betonen: die Zeit und Mühe, die ein capsule wardrobe kostet, lohnt sich! Wenn du gerade keine Ahnung hast, von was ich rede: In so einem Kleiderschrank kann jedes Teil mit jedem kombiniert werden (natürlich nicht zwei Hosen miteinander, aber jeder Pulli zu jedem Kleid, jedes Shirt zu jeder Hose und so weiter). Ich hab das Konzept zwar noch nicht ganz perfektioniert, aber bin mittlerweile schon sehr nah dran und es macht das Leben einfach so unglaublich viel leichter.

Noch ein paar abschließende Worte. Ja ich weiß, momentan sind alle meine Beitragsbilder ziemlich gleich und es scheint, als hätte ich nur noch ein einziges Shirt im Schrank (Ich lieeebe diese Shirt…), aber das liegt nur daran, dass die Bilder im Urlaub gemacht wurden und ich da einfach nicht viel dabei hatte. Bald gibts neuen Input, versprochen. Außerdem versuche ich jetzt wieder regelmäßiger zu posten… Interessiert dich dieser ganze Mode Kram? Wie wäre es mit einem Einblick in meine Klamotten-Sammlung oder einer Anleitung für einen eigenen capsule wardrobe? Und soll ich wieder mehr Outfit Bilder in meiner Insta-Story zeigen? Ich freue mich sehr über jedes Feedback, was die Fashion Rubrik angeht bin ich mir nämlich momentan sehr unsicher.

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3 Gedanken zu “creating outfits

  1. Hallo liebe Celine,
    ich fände eine Anleitung für einen eigenen capsule wardrobe super 🙂 beim Aussortieren bleibt bei mir doch immer noch zu viel im Kleiderschrank, weil ich mir immer denke „aber den Pulli könnte ich doch mit genau diesem einen einzigen Kleid kombinieren“ oder “ aber das war doch mal dein Lieblings tshirt!!“… Ein wenig Hilfe von dir wäre da echt gut 🙂
    LG Julia

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    1. Hallo Julia, lieben Dank für deinen Kommentar. 🌸
      Ich werde mir auf jeden Fall mal Gedanken zu so einem Post machen, bis dahin schau dir doch vielleicht den Post zum Kleiderschrank Ausmisten an, der hilft dir bestimmt auch weiter mit ehemaligen Lieblingsshirts 😋
      Grüße, Celine 🎀

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