Achtsamkeit.

gedanken

Ein Überblick.

Huhu!

Heute geht’s los mit meinem X-mas content hier, in der pure Happiness Sparte. Ich versuche dir mit diesem Blogpost zu erklären, warum du dir überlegen solltest dich mit Achtsamkeit zu beschäftigen. Außerdem will ich dir zeigen, was ich persönlich unter diesem Tool eigentlich verstehe.

Achtsamkeit kann sehr viele Formen annehmen. Ich will dir aber hier nicht von etwas erzählen, zu dem ich selbst keinen Zugang finde. Ein großer Teil der Achtsamkeit ist zum Beispiel die Meditation, aber darum wird es auf meinem Blog nicht gehen, weil ich noch nie der Typ dafür war. Dies ist also nur mein kleiner persönlicher Eindruck von Achtsamkeit, das was ich daraus ziehen kann, was mich bereichert. Also los. Hier kommt mein Grund. Warum eigentlich?

Wir haben unseren Tag an unsere To do Listen angepasst, wir checken unsere WhatsApp Nachrichten alle zwei Minuten, wir führen Smalltalk ohne richtig anwesend zu sein, wir sind ständig auf dem Sprung, wenn nicht physisch, dann zumindest in Gedanken.
Aber wann sind wir wirklich da? Wann sind wir im Hier und Jetzt? Und nicht im gestern und morgen und später? Und damit meine ich vor allem die Momente in denen wir alleine sind (ich hoffe doch, du bist anwesend, wenn du dich mit deinen Freunden triffst ;)). Wir haben es perfektioniert, uns immer darauf zu konzentrieren, dass das Wochenende bald kommt, dass wir bald in den Urlaub fliegen, dass alles bestimmt bald besser wird. Und noch während wir das denken, sind wieder einige Minuten unserer unglaublich kostbaren Zeit auf diesem Planeten verstrichen. Einfach so, ohne das wir es überhaupt bemerkt haben.

Mein liebstes Zitat zu diesem Problem ist folgendes: (leider weiß ich nicht mehr, wo ich diese schönen Worte mal aufgegriffen habe…)

„We waste so many days waiting for the weekend. So many nights wanting morning. Our lust for future comfort is the biggest thief of life.“

Die Achtsamkeit reagiert auf dieses Problem. Sie stellt sich der schnelllebigen Zeit in den Weg und bringt dich zurück ins Jetzt. Einfach ist das natürlich nicht. Die Muster, die wir alle mit uns herumtragen, die uns prägen, sind schwer zu durchbrechen. Es ist anstrengend präsent zu sein und viel mehr noch, ist es anstrengend daran zu denken, präsent zu sein. Es ist viel bequemer die neusten Facebook Posts durchzuscrollen, sich berieseln zu lassen. Also warum macht das anwesend sein glücklich?

Bevor ich die Achtsamkeit für mich entdeckt habe, war ich nicht unglücklich. Und ich glaube auch, dass du nicht wirklich unglücklich bist, nur weil du viel an deine täglichen Aufgaben denkst, oder weil du dir auf Instagram gerne die Bilder deiner Abonnements durchsiehst. Und ich habe mich damals auch nicht bewusst dazu entschieden, dass ich etwas an meiner Lebensführung ändern will. Es war eigentlich eher schleichend. Ich habe damit angefangen, ohne genau zu wissen, wo ich eigentlich hin will. Und dann?

Es gab einen Zeitpunkt, an dem ich es ganz genau wusste. Ich bin so glücklich, wie noch nie. Nicht die Art von Glücklich-Sein, die man empfindet, wenn man Geburtstag hat oder einen wahnsinnig tollen Moment erlebt. Sondern die Art von Glücklich-Sein, bei der man plötzlich merkt: Wow. Das hier, mein Leben, es ist perfekt so wie es ist.

So ein tiefes, reines Glück.

Dieses Glück ist ein richtiges Achtsamkeits-Glück, da bin ich mir sicher. Sehr sogar. Denn will man rundum glücklich sein, dann muss man sein ganzes alltägliches Leben mit in sein Glück einbeziehen. Man darf sich nicht auf die kommenden, tollen Vorhaben stützen, sondern muss alles Kleine, was einem über den Weg läuft, als eine Bereicherung empfinden. Als Glück.

Ich würde die Achtsamkeit in zwei Schritte unterteilen. Der erste Schritt ist das Aufmerksam-Sein. Oder eben: Das Achtsam-Sein. Es geht dabei ums Augen öffnen, ums genaue hinschauen, darum die Kleinigkeiten zu bemerken.

Mit Kleinigkeiten meine ich eigentlich so ziemlich alles, was wir schon längst als selbstverständlich sehen. Gutes Essen, der Duft nach Regenluft, ein lachendes Kind, ein Falter auf der Gartenbank, ein Sonnenuntergang, ein schönes Lied, ein frisch gemaches Bett, eine nette Begegnung, ein Lächeln, eine Umarmung, einen Kaffee… Die Liste ist lang.

Der zweite Schritt ist die Wertschätzung, das Dankbar-Sein. Sich über die Kleinigkeiten, die einem aufgefallen sind, freuen zu können. Über die Dinge lächeln zu können, sodass sich der Fremde, der einem im Zug gegenüber sitzt, fragt, an was für eine schöne Sache man wohl gerade denken muss.

Dieser Schritt ist mein Lieblingsschritt. Vor allem das Lächeln. Ich habe für manche Kleinigkeiten eine richtige Euphorie entwickeln können. Und so kommt es, dass ich meine Mandarine schäle und mich freue wie ein kleines Kind, wenn die Mandarine eine richtig zarte Mandarinenhaut hat. Oder wenn eine Minimandarine zwischen drin ist, die nur halb so groß ist, wie alle anderen. Das ist etwas Besonderes.

Der Spruch ist ausgelutscht, aber: Man muss sich über die kleinen Dinge im Leben freuen.

Ich hoffe du bist auf die kommenden Beiträge der Achtsamkeitsserie genauso gespannt, wie ich! Und vor lauter Euphorie, will ich dir unbedingt so viel wie möglich in der Weihnachtszeit mitgeben und schlage dir deshalb vor, du räumst dir schon mal Zeit fürs lesen ein, denn ich werde meinen Rhythmus von Pausen zwischen den einzelnen Blogposts ein klein wenig verkürzen! Stay tuned!

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Meine liebste Momente-Einfängerin Annika, die weit über die Hälfte der Bilder geschossen hat, die ich auf meinem Blog verwende, bastelt jetzt übrigens gerade an einem total süßen Video über unsere Backpacker Reise durch Norwegen! Schaut unbedingt auf ihrem Blog vorbei!

http://blog.lightartphotography.de/2017/12/06/norwegen-backpacking-experience-and-tips/

 

13 Gedanken zu “Achtsamkeit.

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