Backpacking

gedanken, Mind / Thoughts, Minimalismus

Hey du!

Heute soll es um meinen allerersten Rucksack Urlaub gehen, den ich dieses Jahr gemeinsam mit meiner Freundin Annika in Norwegen gemacht habe. Außerdem ist es der erste Post, den ich als mindful Happiness Beitrag einordne.

Obwohl wir beide überhaupt keine Erfahrung hatten, was das Backpacken angeht, haben wir uns direkt für die, wie ich finde, hardcore Variante entschieden. Ohne Hostels, ohne Auto, einfach nur wir beide und die Rucksäcke und ein Zelt. Mal ganz davon abgesehen, dass Norwegens Natur und Städte zwar wundervoll sind, man sich aber ein Hostel oder ähnliches sowieso nicht hätte leisten können.

Ich habe mich seit der Buchung unseres Fluges nur noch auf den Abreisetag gefreut und das beschaffen von Equipment und Infos hat mich von Tag zu Tag euphorischer gemacht. Und das obwohl meine Familie und Verwandten sehr daran gezweifelt haben, dass diese Art von Urlaub „etwas für mich ist“.

Kurz vorher kam dann doch das schräge Gefühl auf, es könnte vielleicht nicht ganz so wahnsinnig toll werden, wie ich es mir vorstellte. Doch eins kann ich euch sagen: es war ganz genauso wahnsinnig toll, wie ich es mir erhofft hatte und noch dazu brachte es mir Erfahrungen fürs Leben.

Das aller wunderbarste Gefühl, das ich während dieser minimalistischen Art zu Reisen hatte, war die Leichtigkeit. Alles was man zum Leben braucht auf dem Rücken tragen. Zwei Wochen lang. Das ist unbeschreiblich. Vor allem fiel mir das auf, wenn wir einfach irgendwo im Nirgendwo unser Zelt aufschlugen. Ohne Campingplatz in der Nähe, ja sogar ohne ein Städtchen, zu dem man in weniger als drei Stunden hätte laufen können. Dann lagen wir oft abends im Zelt und mussten es aussprechen, um es zu realisieren. „Wow. Das haben alles wir getragen. Auf unserem Rücken, an diesen wunderbaren Ort“

Außerdem bemerkt man schnell, wie sich die eigenen Prioritäten verschieben. Wenn man sich plötzlich über fließendes Wasser, ein warmes Essen oder nur ein einfaches Zelt zum Schutz vor dem Regen freut. Auch wenn wir nicht unbedingt in echte Not geraten sind, lernt man alltägliche Sachen einfach wieder mehr wertzuschätzen. Und das Faszinierendste daran ist, dass man irgendwie trotzdem nichts vermisst.

Kurzum, diese Art von minimalistischem Urlaub mit maximalem Glück war eine echte Bereicherung. Ich bin entspannter, gehe dankbarer und mit offeneren Augen durchs Leben. Und das merkt man anscheinend so stark, dass mich sogar meine Familie kurz nach meiner Rückkehr darauf ansprach. Es macht mich so glücklich, wenn ich bedenke, dass eine Reise einen so im Leben weiterbringt.

Und vielleicht ist es auch genau das Richtige für dich und genau der Anstupser den du brauchst, um der Mensch zu sein, der du sein willst.

 

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An diesem wunderbar weiten Strand haben wir zwei Nächte verbracht und unser Zelt stand mitten in den Dünen. Der schwarze Klecks in der Mitte, das bin ich.

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Dieses Bild ist von unserer Übernachtung nicht weit vom Preikestolen. Mitten in der Natur, umgeben von Bergen, Gräsern und Fjorden.

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Annika, meine allerliebste Globetrotterin und Momente – Einfängerin, hat übrigens die ganzen schönen Bilder gemacht. Schaut doch auch mal auf ihrer Website oder ihrem Blog vorbei, dort gibt’s noch viele andere wunderschöne Schnappschüsse von Freunden und Fremden, von Paaren und Hochzeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Gedanken zu “Backpacking

  1. Pingback: Wertschätzung
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